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ISLAND – Eine Reise ins Land der Mitternachtssonne
- Teil 1
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Juli
2006
Text und Fotos:
Martina Klocke |
Nach einer von Verspätungen und verlorenem Gepäck geprägten Anreise, treffe
ich um Mitternacht in Keflavik ein und werde dort bereits in der
Ankunftshalle von meinem Gastgeber, Arinbjörn Jóhannsson, erwartet. Die
Freude ist auf beiden Seiten groß, denn bereits vor 2 Jahren habe ich mit „Abbi“
eine traumhafte Reittour über den See Hóp gemacht.
Laut Reiseprospekt erwarteten mich 200 km im Sattel, 6 Reittage mind. 3
Reitpferde, grandiose Landschaften, bezaubernde Täler und endlose
Töltstrecken. Eine Tour auf der erfahrene Islandpferdereiter auf ihre Kosten
kommen sollen. Außerdem stand anschließend das alle zwei Jahre stattfindende
Landsmót in Vindheimamelar im Skagafjord auf meinem Programm. |
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Im Kleinbus wurde ich vom Rest der Gruppe mit Hallo begrüßt und alle freuten
sich, dass es nun endlich Richtung Brekkulaekur im Norden Islands ging.
Immerhin war es inzwischen 0.30 Uhr und wir hatten noch eine ca.
dreistündige Busfahrt vor uns Diese Fahrt gestaltete sich jedoch sehr
kurzweilig da, dank der Mitternachtssonne, die herrliche Landschaft in den
schönsten Goldtönen leuchtete.
Endlich in Brekkulaekur angekommen beziehen wir unsere Zimmer. Meine
Zimmergenossin kannte ich bereits von meiner ersten Tour vor 2 Jahren. Wir
verstanden uns schon damals prima.
Nachdem wir einigermaßen ausgeschlafen waren, stärkten wir uns zunächst
einmal mit einem ausgiebigen Frühstück und lernten den Rest der Gruppe
kennen. Sie kamen aus allen Teilen Deutschlands und alle waren sehr nett.
Also stand einem schönen Aufenthalt nichts mehr im Wege.
Nach dem Frühstück trafen wir zum ersten Mal unsere Tourführer Eggert und
Herdis. Der Isländer und die Isländerin waren mir auf Anhieb sehr
sympathisch und wir schilderten Ihnen unsere Reitkenntnisse, so dass die
beiden sich bis zum ersten Ausritt am Nachmittag überlegen konnten, welche
Pferde zu welchem Reiter und dessen Kenntnissen passten. In der Zwischenzeit
machten die ganze Gruppe mit unserer Gastgeberin Claudia einen schönen
Spaziergang rund um den Hof. Claudia erklärte uns etwas über die Gegend und
das Leben dort. Sie zeigte uns einen beliebten Lachsfluß, der im Sommer ein
beliebter Angelplatz für zahlungskräftige Sportangler und Prominente ist.
Wir lernten viele heimische Pflanzen und Vögel kennen. Doch langsam stieg
die Spannung – wie würden die Pferde sein? |
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Kurz nach dem Mittagessen hieß es dann endlich, die Pferde kommen über den
Fluß. Unsere Rittführer Eggert und Herdis kamen mit einer Herde von über 50
Pferden durch den Fluß geritten. Alle Pferde gehörten Eggert, dessen Hof auf
der anderen Seite des Flusses liegt. Es war ein herrliches Bild, die vielen
Pferde durch das Wasser laufen zu sehen. |
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Teil 2 |
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