Gutes Reiten, Spiel
und Spaß in Gräsebilde
Schon im Vorfeld des Turniers begann die Bastelsaison, bei uns gibt es
nämlich jedes Mal selbst gemachte Schleifen zu ergattern. Dankenswerterweise
standen uns viele helfende - zum Glück nicht vom Heißkleber verbrannte -
Hände zur Verfügung.
Am 15. Mai war es dann soweit. Der 1. Turniertag begann mit erträglichem
Wetter und der Geschicklichkeitsprüfung. Beim Regenschirmreiten kam es auf
die Schreckfestigkeit des Pferdes und beim Brezelschnappen auf die
Bissfestigkeit des Reiters an. Das „Schubkarrenlabyrinth“ konnte nur
erfolgreich meistern, wer ein biegsames Pferd und eine folgsame Schubkarre
(oder umgekehrt) hatte. In der Endausscheidung wurde es für 3 Kinder und 3
Erwachsene dann recht kniffelig: u.a. musste bergauf rückwärts gerichtet und
ein Gymnastikball per Pferd ins Tor geschossen werden.
|

Foto: Sina
Stephan mit Tinna in der Bodenarbeitskür |
Nach
Einsteigertöltprüfung, Tölt- und Trabrennen, Bodenarbeitskür und einer von
den Kindern knackig gerittenen Brennball-Schauvorführung wurde das
Mitternachtsreiten mit Spannung erwartet. Von Miss Piggy und Kraken über
funkelnde Glühwürmchen bis zu edlen Elbinnen war alles dabei. Das
Rotkehlchen lernte aufgrund eines sich lösenden Sattelgurtes das Fliegen (in
den Dreck).
Der 2. Tag begann mit einem gemütlichem gemeinsamen Frühstück und
strahlendem Sonnenschein. Im Anschluss an die Dreigangprüfung bescherte uns
die Töltkür wunderschöne Bilder. Dann durften die Richter ihre müden Augen
ausruhen und dem Klang der Pferdehufe beim Akustiktölt lauschen.
Zu „es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann“ ritten nun die kleinsten Teilnehmer in der
Führzügelklasse ein. Dank der fehlenden Altersbegrenzung und zur großen
Erheiterung der Zuschauer hatte auch der couragierte Mittvierziger „Klausi“,
geführt von seiner Tochter, seinen großen Auftritt.
Wie schon bei den anderen Küren waren es auch bei der Dressurkür wenige,
aber dafür sehr gut vorbereitete und harmonische Ritte.
Das Highlight zum Abschluss bildete der Indianertölt, bei dem auf blankem
Pferderücken ohne Sperrhalfter und ohne Glocken geritten wurde.
Alles in allem war es ein gelungenes Wochenende, auch nicht zuletzt dank der
Richter, die immer freundlich und fair blieben und den Reitern ihre
Entscheidungen auf Wunsch erklärten.
Wir freuen uns schon jetzt auf das 5. Hausturnier im Jahre 2006, vielleicht
sehen wir uns?!
J. und D. Korsen, A. Piechotzki, F. Schmidt, S. Stephan, S. Piel und C.
Kersebaum |