4. Hausturnier bei den Kersebäumen

> 30.06.04   Text: C. Kersebaum  <

Gutes Reiten, Spiel und Spaß in Gräsebilde

Schon im Vorfeld des Turniers begann die Bastelsaison, bei uns gibt es nämlich jedes Mal selbst gemachte Schleifen zu ergattern. Dankenswerterweise standen uns viele helfende - zum Glück nicht vom Heißkleber verbrannte - Hände zur Verfügung.
 
Am 15. Mai war es dann soweit. Der 1. Turniertag begann mit erträglichem Wetter und der Geschicklichkeitsprüfung. Beim Regenschirmreiten kam es auf die Schreckfestigkeit des Pferdes und beim Brezelschnappen auf die Bissfestigkeit des Reiters an. Das „Schubkarrenlabyrinth“ konnte nur erfolgreich meistern, wer ein biegsames Pferd und eine folgsame Schubkarre (oder umgekehrt) hatte. In der Endausscheidung wurde es für 3 Kinder und 3 Erwachsene dann recht kniffelig: u.a. musste bergauf rückwärts gerichtet und ein Gymnastikball per Pferd ins Tor geschossen werden.


Foto: Sina Stephan mit Tinna in der Bodenarbeitskür

Nach Einsteigertöltprüfung, Tölt- und Trabrennen, Bodenarbeitskür und einer von den Kindern knackig gerittenen Brennball-Schauvorführung wurde das Mitternachtsreiten mit Spannung erwartet. Von Miss Piggy und Kraken über funkelnde Glühwürmchen bis zu edlen Elbinnen war alles dabei. Das Rotkehlchen lernte aufgrund eines sich lösenden Sattelgurtes das Fliegen (in den Dreck).
 
Der 2. Tag begann mit einem gemütlichem gemeinsamen Frühstück und strahlendem Sonnenschein. Im Anschluss an die Dreigangprüfung bescherte uns die Töltkür wunderschöne Bilder. Dann durften die Richter ihre müden Augen ausruhen und dem Klang der Pferdehufe beim Akustiktölt lauschen.
 
Zu „es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann“ ritten nun die kleinsten Teilnehmer in der Führzügelklasse ein. Dank der fehlenden Altersbegrenzung und zur großen Erheiterung der Zuschauer hatte auch der couragierte Mittvierziger „Klausi“, geführt von seiner Tochter, seinen großen Auftritt.
Wie schon bei den anderen Küren waren es auch bei der Dressurkür wenige, aber dafür sehr gut vorbereitete und harmonische Ritte.
 
Das Highlight zum Abschluss bildete der Indianertölt, bei dem auf blankem Pferderücken ohne Sperrhalfter und ohne Glocken geritten wurde.
Alles in allem war es ein gelungenes Wochenende, auch nicht zuletzt dank der Richter, die immer freundlich und fair blieben und den Reitern ihre Entscheidungen auf Wunsch erklärten.
Wir freuen uns schon jetzt auf das 5. Hausturnier im Jahre 2006, vielleicht sehen wir uns?!

J. und D. Korsen, A. Piechotzki, F. Schmidt, S. Stephan, S. Piel und C. Kersebaum

 

HOME

 
zuletzt bearbeitet am 01.02.08