11.04.2010   Text: Natascha Retzlaff 


Vortragsreihe „Erste Hilfe für Reiter und Pferd“
Gundula Krause (Ärztin): Erste Hilfe bei Reitunfällen

Was wäre ein Erste Hilfe Kurs wohl ohne eine gehörige Portion Humor?

Eben drum! Acht Gleichgesinnte haben zum wiederholten Male das Vereinslokal aufgesucht, um von Gundula Krause einiges und auch einiges mehr über erste Hilfe am Reiter zu lernen - besonders in Situationen, in denen Hilfe nicht unmittelbar greifbar ist.

Tatsächlich ist die Führerscheinprüfung mit einhergehendem Erste-Hilfe-Kurs doch schon eine Weile her, und neben den korrekten Schritten in einer Notsituation, möglichen Hilfsmitteln, die man unterwegs doch möglichst immer dabei haben sollte (voll funktionsfähiges, d.h. Akku aufgeladenes Handy!!!) und Demonstrationen von Erste-Hilfe-Maßnahmen, hat Gundula es geschafft, nicht nur das schon einmal Gehörte wieder ins Gedächtnis zu rufen, sondern noch einiges Neues in unseren Gehirnen zwischen zu parken, so dass wir es (was hoffentlich nie nötig sein wird!) auch praktisch anwenden könnten.

1. Wer oder was ist Sam Splint?
2. Welches Bein wird angewinkelt bei der Stabilen Seitenlage und
3. wieso sollte man Erste-Hilfe-Material nicht unbedingt am Sattel befestigen?
 
 

Zu 1. ein geniales „Zeug“, um Gliedmaßen zu stabilisieren, und das Schöne ist, es wiegt so gut wie nichts;

zu 2. ich glaube das Rechte, aber fragt doch besser noch mal nach;

zu 3. weil man nichts mehr hat, falls das Pferd nach einem Sturz doch lieber zum Stall zurück möchte (Reisende soll man bekanntlich nicht aufhalten).

 

Sollte es so klingen, als hätte eine gewisse Ernsthaftigkeit gefehlt, so können wir das widerlegen.

Vielleicht lag es auch an der kleinen Gruppe, mit Sicherheit aber hat Gundula uns dieses eigentlich sehr ernste Thema auf ihre ureigene, leichte, humorvolle Art nahegebracht, ohne Ängste zu schüren oder Horrorszenarien aufzubauen.

Einen großen Dank noch einmal an Gundula!!!

 

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zuletzt bearbeitet am 29.09.10