22.09.2011   
 
Takt-klar! Islandpferdetage des IPZV-Lippe

Spiel- und Spaßturnier 2011 am 17. und 18.09.2011

 

Die lippischen Pferdetage "Takt-klar!" sind vorbei.
Ein schönes Fest, das ohne so viele helfende Hände nicht möglich gewesen wäre! Danke!!!

Ergebnisliste

Impressionen vom Turnier
21.10.2011 - NEU: Das große IPZV-Lippe-Turnierfotoalbum finden Sie hier
Fotos: Ulrike Weichmann, Brigitte Spatschek
 
Taktklar – das Vereinsturnier des IPZV-Lippe 2011
Es war einmal....

Text: Natascha Retzlaff  
Fotos: Ulrike Weichmann, Natascha Retzlaff, Brigitte Spatschek

... ein Vereinsturnier.


Halt, das beginnt ja wie ein Märchen. Gut, dafür war es aber auch märchenhaft schön. Vielleicht auch deshalb, weil es dann doch ein wenig anders war und nicht alles wirklich bierernst genommen wurde (obwohl es natürlich auch Bier gab;)).

Aber der Reihe nach, als zeitlicher Abriss (oder so).


Alles begann mit der geführten Gehorsamkeitsprüfung mit aufsteigenden Luftballons, herumrollenden Bällen, einem fiesen Klappersack und dem ungemein gemeinen Stillstehen müssen auf saftigem Gras (ohne Grasen zu dürfen natürlich). Schön, wie cool unsere Pferde doch sind:).

Es folgte der Dreigang. Der Name ist hier Programm und das Tempo erhöhte sich schon sichtbar, die Zahl der unbeteiligten Zuschauer tat es ihm gleich. Schöne Pferde, die ebenso schön vorgestellt wurden, galt es zu bewerten. Nur gut, dass das den Richterinnen Ivonne Bosman und Andrea Löwer zuteil wurde, was sie hervorragend gemeistert haben.

Noch rasanter ging es beim Kostümreiten zu – zumindest nach zwei Runden, als eines der Pferde sich seines Kostüms entledigen wollte, dabei war das „Flugzeug“ wirklich toll gemacht. Und weil die anderen Pferde sich so Runde um Runde im Schritt gelangweilt haben, mussten sie eben auch ein bisschen Gas geben.







Allerdings verflog der Elan ziemlich schnell wieder und der Frosch, Pippi Langstrumpf, der OP, Mozart und die Geisterreiter konnten schließlich mit Schleife und „kleinem Tölter“ die Bahn verlassen.

Sollte jetzt jemand davon ausgehen, dass das Tempo wieder ruhiger werden würde, so wird man an dieser Stelle enttäuscht. Lippe Thriathlon (mal anders), Reise nach Reykjavik und Wikingertölt verlangten einfach an Tempo (selbst dann, als es schon entschärft worden war).

Pferde, Reiter, Wikinger, Fahrer und Läufer (hier wohl eher Springer) gaben alles, was man später an vielen hochroten Köpfen sehen konnte.
Ja und dann kam der Mitternachtstölt!
Was hatten wir Unwissenden erwartet? Eigentlich nicht sooo viel. Viel Tölt, ohne tatsächlich viel zu sehen... Weit gefehlt. Was da so in die Bahn kam war einfach nur toll!!!

Dunkel war`s, der Mond schien nicht helle, dafür leuchteten Pferde und Reiter mit ominösen Leuchtdioden um die Wette – alles eingebaut in unglaubliche Kostüme, die bestimmt direkt aus Hollywood kamen. Wir haben selten so viel Spaß beim Zuschauen gehabt.

Nebenbei bemerkt: Tölten konnten sie alle, als würden sie den ganzen Tag nichts anderes tun. Da konnte man beinahe neidisch werden. Na, nur beinahe, denn als alles an diesem Tag vorbei war, lagen wir schon in warmen Betten, während sich die Nachtgestalten noch hingebungsvoll um die Pferde kümmern mussten!
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Es folgte, wie man erwarten kann, der zweite Tag. Zugegeben: Es war kühler und es wurde auch nass, aber immerhin erst nach dem Trail.
Also Schürze an, Wäsche aufhängen, Bälle zusammenkehren, Kartoffel mit einem Löffel von A nach B bringen, Müll in die Mülltonne werfen und an einem ominösen Kinderwagen vorbei, aus dem schrilles Babygeschrei schallte. Es dauerte länger, als erwartet, aber hier bewiesen die lippischen Hausfrauen und -männer, dass sie ihren Job verstehen.



Gleiches galt übrigens für das Seilpaarreiten, das sicherlich einfacher aussah, als es tatsächlich war.
Das nächste Mal wird das mit Toilettenpapier angeboten, um die Tragweite einer solchen Prüfung zu verdeutlichen!

Tölt Rittigkeit (sorry, darüber kann ich nichts sagen, weil ich nicht weiß, was erwartet wird und wurde – obwohl es auch hier schöne Bilder gab) und Akkustik-Tölt folgten einem superkurzem Regenintermezzo, das übrigens alle Anwesenden Zuschauer endlich einmal gemeinsam zusammen im großen Zelt zusammenkommen ließ.
 


Und so ganz nebenbei lässt sich an dieser Stelle ja einschieben, dass es (wieder einmal mehr) Essen in Hülle und Fülle gab (Kuchen, belegte Brötchen, Salat, Würstchen, Pommes, Heißes, Kaltes...).
Also an alle, die das mitorganisiert haben:
Super! Weiter so!!!


Aber zurück zum Akkustiktölt. Beiden Richterinnen wurden die Augen verbunden, der Fino-Strip aufgebaut, und die Pferde möglichst im lockeren Tölt darüber geschickt.

So weit die Theorie. Aber das klappert! Wie gruselig! Aber unsere Pferde wären aber nicht die Unseren, wenn sie auch diese schwer zu bewältigende Aufgabe nicht dann doch noch mit Schwung, Elan und viel Takt gelöst hätten:).

Das Ende der Dreigang-Prüfung, die den Abschluss bildete, hat die Verfasserin dieses Textes leider nicht mehr mitbekommen... Schade eigentlich, aber die Ergebnisse können ja auch noch eingesehen werden!

Und da es immerzu ein Fazit geben muss: es war schön, so viele Gleichgesinnte zu treffen, zu klönen, zu schauen oder mitzumachen. Zwei tolle Tage. Immer gern mehr davon...

Impressionen vom Turnier - Vielen Dank für die Bilder an Martin Wißmann
Weitere Fotos unter www.pics2u.de - Reitsport anklicken und Lippe auswählen.

 

 

 

  

  

  

  

 

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zuletzt bearbeitet am 13.01.12